Scheiß drauf, was andere sagen. Du kannst es nie jedem recht machen.

7 Tipps zum sofortigen Umsetzen

Neigen wir dazu, ständig die Erwartungen anderer zu erfüllen, werden wir zunehmend unzufriedener und unglücklicher. Heute geht es darum, weniger zu reagieren und mehr zu agieren. Für Dein authentisches Leben.

 

Beantworte Dir zunächst folgende Fragen:

  • Willst Du Dein Leben verändern, weil Du unzufrieden oder unglücklich bist?
  • Du hast das Gefühl, dass Dein Leben nicht so verläuft, wie Du es Dir eigentlich wünschst?
  • Willst Du aus der Tretmühle des Alltags ausbrechen und etwas in Deinem Leben verändern?
  • Vielleicht hast Du sogar schon ein Projekt, das Dir schon lange im Kopf herumschwirrt und das Du gerne in Angriff nehmen möchtest?
  • Du willst endlich Dein Leben so leben, wie DU es für richtig hältst?
  • Du hast innerlich schon den Entschluss gefasst, Dein Leben zu verändern?
  • Du bist bereit, aber irgendwie gelingt es Dir nicht, dauerhaft am Ball zu bleiben??

Wenn ja, bist Du in bester Gesellschaft. Denn so wie Dir geht es vielen anderen auch. Die Gründe dafür sind natürlich individuell verschieden. Ein häufiger Hinderungsgrund ist leider die Gewohnheit. Oder auch die Angst, anzuecken und unbeliebt zu werden oder sich rechtfertigen zu müssen.

Die Gewohnheit hat uns oft unbemerkt im Griff. Wir tun Dinge so, wie wir sie tun, einfach weil wir es gewohnt sind und weil es bequem ist. Oft hinterfragen wir unser Handeln gar nicht mehr. Im Gegenteil: Wir sind auf Autopilot und das bestimmt große Teile unseres Alltags.

Manche von uns kommen auch deshalb nicht zum Handeln, weil sie zu sehr auf die vielen Meinungen und Empfehlungen von außen hören: „Gute“ Ratschläge von Menschen, denen wir vertrauen, enttäuschen uns oft: „Nein, das wird nichts. Das schaffst Du nicht.“ Oder: „Das kannst Du nicht machen, was sollen die Leute davon halten?

Viel zu oft wird unser Handeln von der Meinung anderer beeinflusst. Solche und ähnliche Aussagen hindern uns daran, ein selbstbestimmtes und glückliches Leben zu führen. Wir orientieren uns zu sehr an den Äußerungen und Meinungen unserer nächsten Umgebung, anstatt auf uns selbst zu schauen… auf unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse.

Mögliche Folgen dieser Fremdbestimmung können sein Unzufriedenheit, ein Gefühl der Leere, Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit, Ängste und viele körperliche Beschwerden. Und das ist noch nicht alles. Auf Dauer macht es krank, in einem Leben gefangen zu sein, das nicht wirklich das eigene ist.

Beende diese Fremdbestimmung JETZT und sage:

STOP!
b sofort bestimme ICH mein Leben selbst und mache genau das, worauf ICH Lust habe. Ich lebe nicht mehr das Leben anderer, sondern mein eigenes.

Nimm Dein Leben selbst in die Hand und pfeife auf die Meinung der anderen.

7 Tipps zum sofortigen Umsetzen

  • Hast Du das Gefühl, dass das Leben an Dir vorbeizieht und Du nicht mithalten kannst?
  • Hast Du manchmal das Gefühl, in einem Leben gefangen zu sein, das Du Dir nicht ausgesucht hast?

Wenn Du diese Fragen mit Ja beantworten kannst, habe ich hier 7 Tipps, die Dir helfen können, genau das zu ändern.

Gehe Du Deinen Weg und lasse die Leute reden. Zitat Dante Alighieri

Tipp 1: Erkenne Dich selbst

Weißt Du, wer Du bist?

Nimm‘ Dir Zeit und lerne Dich selbst kennen… Deine Bedürfnisse… Deine Wünsche und Deine Träume. Das Wichtigste dabei ist: Sei ehrlich zu Dir selbst und blicke hinter Deine eigene Fassade. Am Anfang wird Dir das vermutlich nicht ganz so leichtfallen. Doch mit etwas Übung wird es immer besser gelingen. Eine Maske, die über einen längeren Zeitraum, vielleicht sogar über Jahre, aufgebaut wurde, braucht auch Zeit, um wieder abgebaut zu werden.

Versetze Dich gedanklich in Deine Kindheit zurück:

❤️ Was hast Du am liebsten gemacht?
❤️ Womit hast Du Dich besonders gerne beschäftigt?
❤️ Was ist Dir schon damals besonders leicht gefallen?

Meist sind es solche oder ähnliche Vorlieben aus der Kindheit, die als besondere Begabung noch in uns schlummern.

Fassaden und Masken, hinter denen Menschen sich verstecken, entstehen nicht ohne Grund.  

Schon als Kind lernen wir von unseren Eltern und unserem Umfeld: Wer gegen – unausgesprochene – Regeln verstößt, wird selbst ausgegrenzt. Wir lernen von klein auf, uns unserer Umgebung anzupassen und nicht negativ aufzufallen. So verlernt ein Kind nach und nach, dass es eigentlich ein Individuum ist… mit seinen ganz persönlichen Ansichten und Wünschen. Bis zum Erwachsenenalter haben wir so oft den direkten Kontakt zu uns selbst und damit auch zu unseren Träumen verloren. Das geht manchmal so weit, dass wir uns erfolgreich selbst verleugnen und vor lauter Anpassung unsere innere Stimme nicht mehr hören. Diese innere Stimme wieder wahrzunehmen,  ist der erste Schritt, um Dir über Dich selbst klar zu werden und Dich auf Deine eigentlichen Wünsche und Träume zurück zu besinnen.

Das bedeutet nicht, dass Du Dich ständig mit Deinen Gedanken auseinandersetzen musst. Im Gegenteil, das wäre eher hinderlich. Am besten gehst Du intuitiv vor und lässt Dich von Deinem Gefühl leiten – ohne darüber nachzudenken oder zu bewerten, was Du tust oder warum.

Auch wenn Du glaubst, keine Zeit dafür zu haben – wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, finden wir schon ein halbes Stündchen pro Woche… oder vielleicht sogar mehr. DEIN Leben… DEIN persönliches Glück und DEINE Gesundheit sollten es Dir wert sein. Mache Dich selbst zur Priorität auf Deiner „To do“-Liste. Lerne Dich selbst kennen – und damit Deine wahren Wünsche und Träume.

Deine Träume und Visionen Zitat von Napoleon Hill

Aus der Praxis

Eine meiner Klientinnen war alleinerziehende Mutter einer damals fünfjährigen Tochter.

Als sie zu mir ins Karriere-Coaching kam, hatte sie gerade ihren Job als Filialleiterin bei einem bekannten Telekommunikationsunternehmen verloren. Auch privat lief es nicht rund. Entsprechend gering war ihr Selbstwertgefühl.

Das Arbeitsamt hatte ihr geraten, sich auf eine Vollzeitstelle zu bewerben und erst im Vorstellungsgespräch zu erwähnen, dass sie wegen ihres Kindes nur in Teilzeit arbeiten könne.

Davon kann ich als ehemalige Personalleiterin nur abraten. Es gibt einen Grund, warum Unternehmen eine Vollzeitstelle besetzen wollen und es ist mehr als ärgerlich, wenn der Bewerber erst im Vorstellungsgespräch mit der Wahrheit herausrückt. Wenn Du es direkt im Anschreiben erwähnst, spielst Du mit offenen Karten – und das Unternehmen kann selbst entscheiden, ob es Dich einlädt oder nicht. Gib, was Du willst… Vertrauen gegen Vertrauen… Transparenz gegen Transparenz. Geben und Nehmen.

Abgesehen davon, dass sie „nur“ eine Teilzeit-Stelle annehmen konnte und ihr der Vorschlag des Arbeitsamtes nicht zusagte, wollte sie am liebsten Autorin werden. Schreiben ist ihre Leidenschaft.

„Davon kann ich doch nicht leben“… „Außerdem habe ich keine Zeit dafür“… „Andere können das viel besser als ich“… „Wer soll denn mein Buch kaufen?“… waren nur einige Aussagen, die ich immer wieder von ihr hörte.

Neben Bewerbungstraining und Übungen zur Steigerung des Selbstbewusstseins erarbeiteten wir einen Plan und schauten, wie viel Zeit sie für welche Bereiche ihres Lebens reservieren musste und welche davon sie streichen konnte. Zugegeben, ihr Zeitplan war eng. Doch siehe da: Frühmorgens oder spätabends, wenn die Kleine schlief, konnte sie sich an den Laptop setzen und an ihrem Buch schreiben.

Gesagt, getan. Heute, 4 Jahre später, hat sie 3 Bücher veröffentlicht, das 4. ist in Arbeit. Darüber hinaus wird sie für Lesungen gebucht und ist auch als Traurednerin tätig – die liebevollen Texte für die Hochzeiten schreibt sie ebenfalls selbst.

Übrigens hat sie eine Teilzeitstelle gefunden, die zu ihr passt – und das, obwohl sie von Anfang an authentisch mit offenen Karten gespielt hat. So konnte sie sich in Ruhe aufs Schreiben konzentrieren und ist nun dabei, ihre Selbstständigkeit rund ums Schreiben weiter auszubauen.

Es gibt nicht nur schwarz oder weiß…. Entweder – oder… Sehr oft gibt es ein „auch“… Wir brauchen nur um die Ecke denken und genau hinschauen.

Wenn Du also eine Leidenschaft hast, die Du gerne ausleben würdest, gibt es vielleicht einen Weg, der überraschend einfach ist.

Tipp 2: Definiere Deine Werte

Als ferngesteuerter, angepasster Mensch ist es unmöglich, eigene Ziele zu erreichen. Wie auch? Man weiß gar nicht mehr, wer man ist beziehungsweise was und wohin man selbst eigentlich will und welche Ziele man von anderen übernommen hat.

Wenn Du nicht Du selbst bist, verzerren „gute Ratschläge“ schnell die Sicht… Diverse äußere Hindernisse scheinen unüberwindbar. Um Dein Leben nach Deinen eigenen Vorstellungen zu gestalten, ist es wichtig, sich auf Deine eigenen Werte zu besinnen. Nimm Dir deshalb Zeit, um herauszufinden, was Dir in Deinem Leben wirklich wichtig ist und was nur eine Frage der Anpassung ist:

  • Willst Du einen Job, der Dir in erster Linie Spaß macht und der Deinen ethischen Grundsätzen entspricht? Der zunächst vielleicht sogar auf den ersten Blick nicht allzu lukrativ erscheint? (Bei genauerem Hinsehen lassen sich viele „Traumberufe“ verwirklichen!)
  • Oder willst Du einfach viel Geld verdienen und der Job selbst ist Dir eigentlich egal?
  • Möchtest Du reisen oder ein Haus bauen?
  • Willst Du einen Tanzkurs machen? Eine neue Sprache lernen?
  • Möchtest Du lieber mit Kindern arbeiten oder mit Tieren als in einer Bank?
  • Oder möchtest Du einfach nur lernen, wie Du auch im routinierten, scheinbar langweiligen Alltag glücklich sein kannst?

Nimm Dir Zeit, um Deine persönlichen Werte und Wünsche zu definieren. In meinen Coachings erlebe ich immer wieder, dass KlientInnen zu wissen scheinen, wer sie sind, was sie wollen und was ihnen im Leben wichtig ist. Bei genauerem Hinsehen stellen die meisten jedoch fest, dass sie es doch nicht so genau wissen, wie sie dachten, und dass es ihnen manchmal sehr schwer fällt, mir davon zu erzählen.

Identifiziere also unbedingt Deine wahren Werte, Deine wahren Talente – stehe zu ihnen und fördere sie. Denke nicht darüber nach, was Deine Mitmenschen dazu sagen werden. Schalte einfach Dein anerrzogenensWertesystem aus. Es geht allein um DICH und DEINE Werte. Nur wenn Du Deine eigenen Werte kennst, kannst Du Dir das Leben DEINER Träume erschaffen.

Zitat Erasmus von Rotterdam - Wer den Kern sucht muss die Schale brechen

Tipp 3: Sei Du selbst

Nimm Deine Maske ab und versteck Dich nicht länger!

Lache, wenn Dir danach ist, sage Deine ehrliche Meinung laut und deutlich und lerne, auch mal „Nein“ zu sagen. Nimm Deine Maske ab – am besten sofort.

Lass‘ sie verschwinden, die Maske für den Schulalltag, für die Arbeitswelt, für die Nachbarn, für den Besuch einer Veranstaltung, für das Geschäftsessen. Mache Dir die Masken erst bewusst und nimm sie dann ab, eine nach der anderen.

Es geht nicht darum, willenlos launisch, undiplomatisch oder kompromisslos zu sein. Das ist bis zu einem gewissen Grad auch wichtig für ein konstruktives Miteinander in unserer Gesellschaft. Doch hab keine Angst davor, authentisch zu sein und davor, dass manche Menschen mit Deinem wahren Wesen nicht zurechtkommen. Nicht jeder wird Dich so mögen, wie Du wirklich bist. Und das ist auch nicht schlimm. Auf die Menschen, die Dein wahres Ich nicht mögen, kannst Du verzichten. Denn Du bist auf dem Weg zu einem selbstbewussten und selbstbestimmten Leben. Die Freunde der Maskerade brauchst Du dafür nicht. Nur wenn Du Du selbst bist, ziehst Du die richtigen und wahren Menschen an. Menschen, die DICH mögen und die DU in Deinem Leben haben willst.

DIE MINUTE, IN DER MAN DAS ZU TUN BEGINNT, WAS MAN TUN WILL, IST DER ANFANG EINER WIRKLICH ANDEREN ART DES LEBENS. - RICHARD BUCKMINSTER FULLER, ERFINDER -

Tipp 4: Übernimm Verantwortung 

Du und nur Du! bist für Dich und Dein Leben verantwortlich.

Natürlich sind wir als Kinder und Jugendliche stark eingeschränkt, aber auch hier können wir oft schon selbst entscheiden, mit wem wir zum Beispiel befreundet sind.

Als Erwachsene haben wir immer noch Einfluss darauf, in welche Richtung sich unser Leben entwickeln kann. Beginne damit, dass Du aufhörst, Deine Umwelt (Partner, Eltern, Vorgesetzte…) für Dein unglückliches Leben verantwortlich zu machen. Wir neigen oft dazu, die äußeren Umstände für das verantwortlich zu machen, was wir tun oder nicht tun. Doch wenn wir uns dessen bewusst werden und die Verantwortung (wieder) selbst übernehmen, können wir unser Leben positiv verändern. Die Wahrheit ist, dass wir es selbst in der Hand haben. Wir haben immer eine Wahl. Und sei es nur die, den eigenen Blickwinkel zu ändern.

Ein Beispiel:
Deine Arbeit macht Dir keinen Spaß mehr, ermüdet Dich zusehends und raubt Dir Energie, aber Du verdienst gut und hast viele Sozialleistungen, die Dir das Leben erleichtern. Du ärgerst Dich oft, dass Du in Deiner Freizeit wenig Energie hast, weil Dich die Arbeit so nervt und Du Dich immer müder, angespannter und gestresster fühlst. Aber das Weihnachtsgeld ist gut, Urlaubsgeld bekommst Du auch, vom bezahlten Fitnesstraining oder dem Firmenwagen ganz zu schweigen…

Du hast die Wahl, so weiterzumachen wie bisher oder etwas zu ändern: Sei es Deine Einstellung zum Job, sei es, dass Du Dir einen neuen Job suchst, sei es, dass Du mit Deinem Vorgesetzten über eine Stundenreduzierung oder eine Prozessoptimierung sprichst. Es gibt viele Möglichkeiten. Und sie klingen ganz einfach. Doch gerade die einfachen Dinge scheinen oft nicht so einfach umzusetzen zu sein.

So oder so – weder der Chef, noch die Kollegen, noch der lange Arbeitsweg sind dafür verantwortlich, dass Du genervt, gestresst oder gelangweilt bist, auch wenn die Lösungsvorschläge etwas bringen oder auch nicht. Denn verantwortlich bist Du allein – denn Du entscheidest, ob Du diesen Job machen willst oder nicht. Du könntest auch gehen, einen Job finden, der Dir Freude macht, der Dich erfüllt, der Dir mehr Energie und Kraft für Dein Leben lässt – wäge ab, was Dir wichtiger ist: das Geld oder Deine Freizeit, Deine Zufriedenheit, Dein Privatleben. Und das eine schließt das andere nicht unbedingt aus. Manchmal muss man einfach bereit sein, etwas Neues auszuprobieren oder sich etwas zuzutrauen.

ERST, WER VERANTWORTUNG FÜR SICH SELBST ÜBERNIMMT, MACHT SICH AUF DEN WEG ZUR PERSÖNLICHEN FREIHEIT. Zitat Konrad Lorenz

Tipp 5: Erkenne und eliminiere Deine Energieräuber

Es gibt viele Ursachen für Energiemangel. Mache Dir bewusst, welche Dinge, welche Personen oder Situationen in Deinem Leben dafür verantwortlich sein können:

Ist es

  • die nervige Nachbarin, die jedes Mal, wenn Ihr Euch seht, über Gott und die Welt lamentiert, und Dich damit regelmäßig runterzieht?
  • der ewig nörgelnde Kollege, der mit seinem Job oder seinem Leben unzufrieden ist und der Dir mit seinem Gejammer täglich die Stimmung im Büro vermiest?
  • der chaotische Chef, der von Organisation keine Ahnung hat und beratungsresistent scheint?
  • das Kopfkino, das immer wieder abläuft, wenn sich Deine neue Bekanntschaft mal wieder nicht wie verabredet meldet?d
  • Dein Partner, der Dich nicht genug wertschätzt und respektiert?
  • die aufgeschobenen Dinge, die Dir im Nacken sitzen, weil Du dazu neigst, sie auf den letzten Drücker zu erledigen?

Vielleicht ernährst Du Dich auch einfach nur nicht gesund genug, vielleicht räumst Du Deine Wohnung nur selten auf und lebst ständig im Chaos… Oder Du machst Dich immer wieder klein, indem Du Dir einredest, nicht gut genug zu sein…

Es gibt unzählige Dinge, die uns viel schöne und wertvolle Energie rauben können. Eines haben alle Energieräuber gemeinsam: Sie zerren ständig an uns, ob bewusst oder unbewusst, und sorgen so dafür, dass wir träge unser Leben an uns vorbeiziehen lassen und vielleicht keine Kraft mehr haben, unser Leben so zu gestalten, wie wir es gerne hätten.

Wir sind nicht Opfer der Umstände. Wir haben es selbst in der Hand, wie wir mit Menschen und Situationen umgehen und umgekehrt, wie Menschen mit uns umgehen dürfen.

SEI VORSICHTIG MIT DER WAHL DEINES UMFELDES, WEIL ES DICH FORMEN WIRD. SEI VORSICHTIG IN DER WAHL DEINER FREUNDE, WEIL DU WERDEN WIRST WIE SIE.

Tipp 6: Mach‘ Dich locker

Niemand ist perfekt

Jeder hat mal klein angefangen. Jeder hat bestimmte Dinge irgendwann neu gelernt. Niemand ist von Anfang an vollkommen in dem, was er tut.

Wichtig ist, dass man ins Tun kommt. Dabei ist es egal, ob Du am Anfang Fehler machst. Zerbrich Dir nicht den Kopf über das „Wie“, sondern über das „Dass“. An den Feinheiten kannst Du später noch feilen.

  • Es fällt Dir schwer, vor einer Gruppe von Menschen zu sprechen?
    • Beginne mit Deinen Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz, an der Universität… Frage Deine Vorgesetzten oder Dozenten, ob Du die nächste Präsentation oder den nächsten Vortrag halten darfst
  • Es fällt Dir schwer, mit Fremden zu sprechen?
    • Fang mit dem Kassierer im Supermarkt an und übe Smalltalk. Es ist nicht schlimm, wenn Du nicht weißt, was Du sagen sollst. Dann kassiert er einfach weiter und Du bist gleich wieder weg. Du kannst auch in einem Supermarkt in einem anderen Stadtteil anfangen😉
    • Frage eine fremde Person nach der Uhrzeit oder nach dem Weg. Diese Person kann ja nicht wissen, dass du eigentlich weißt, wie spät es ist oder wo es lang geht 😉 .u tust Dich schwer, fremde Menschen anzusprechen?
    • Du wirst sehen, je öfter Du Dich traust, desto leichter wird es mit der Zeit. Und meistens merken die anderen gar nicht, wenn wir uns verhaspeln oder etwas vergessen, sondern nur wir selbst. Also bleib cool und trau Dich. �

Zitat Jürgen von der Lippe Learning by doing

Tipp 7: Kommuniziere offen

Stehe zu Deiner Meinung.

Auch wenn sie manchmal unbequem oder für manche Menschen nicht nachvollziehbar ist – wir dürfen auch mal anecken.Auch wenn sie manchmal unbequem oder für manche Menschen nicht nachvollziehbar ist – wir dürfen auch mal anecken.

Wenn Dich jemand zum x-ten Mal um einen Gefallen bittet und Du hast eigentlich keine Zeit oder vielleicht auch keine Lust dazu, dann sage auch mal freundlich „Nein, das passt jetzt leider nicht“.

Wenn Du für etwas keine Kapazitäten frei hast, dann kannst Du das auch ruhig sagen. Du wirst auf mehr Verständnis stoßen, als Du vielleicht denkst. Vor allem, wenn Du dabei freundlich bleibst.

Verbiege Dich nicht, um anderen zu gefallen. Wenn Dich jemand nach Deiner Meinung fragt, will er sie wahrscheinlich wirklich wissen und keine Höflichkeiten hören.

Und glaube mir, man wird Dich mögen und respektieren, wenn Du nicht zu allem „Ja und Amen“ sagst.
Kompromisse sind gut und wichtig im Leben. Aber bleib Dir selbst treu. Du bist gut so wie Du bist.

Zitat Friedrich Hebbel Es gehört mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern

Scheiß‘ drauf, was andere sagen. Du kannst es nie jedem recht machen.

Du siehst, es ist gar nicht so schwer, sein eigenes Ding zu machen. Es fängt mit kleinen Dingen an und endet mit etwas Großem. Die meisten Menschen werden es verstehen, wenn Du Dir selbst treu bleiben willst und deshalb vielleicht die eine oder andere Verhaltensweise änderst. Manche werden Dich sogar dafür bewundern, weil sie sich selbst nicht trauen, das zu tun, was sie gerne tun würden.

Beginne damit, Dein Zuhause, Dein Arbeitsumfeld und Deinen Alltag so zu gestalten, dass Du möglichst viel Spaß und Freude dabei hast. Mache es Dir an Deinem Arbeitsplatz so gemütlich wie möglich. Hänge Fotos von Deinen Liebsten auf, installiere einen Bildschirmschoner, der Dir gute Laune macht.

Nimm Dir ab und zu eine kleine Auszeit vom Alltag – nur ein paar Minuten – und höre Deine Lieblingsmusik… schau einfach mal aus dem Fenster und lass die Seele baumeln… mach ein kurzes Workout, lies ein inspirierendes Gedicht, rufe jemanden an, den Du magst… Tue einfach regelmäßig etwas, das Dir persönlich Freude macht. Dann geht die Arbeit danach viel leichter und besser von der Hand.

Erforsche auch Deine Leidenschaften: Was möchtest Du in Dein Leben integrieren, was möchtest Du verändern? Fehlt Dir Farbe? Ein neues Outfit? Eine Renovierung? Sport? Ein Abenteuer? Spüre in Dich hinein. Trau Dich, neue Wege zu gehen. Probiere Dinge einfach aus. Nur so kannst Du herausfinden, was Dir wirklich Spaß macht.

Es gibt keinen Grund, es nicht zu tun. Wenn sich ein neuer Weg als „nicht richtig“ herausstellt, gibt es andere, neue Wege, die Du beschreiten kannst. Dann ändere einfach die Richtung. Gib Deinem Leben viele bunte Farben und noch mehr Schwung. Es wäre schade, wenn Du Deine wahren Leidenschaften aus Angst oder Zweifel nie entdecken würdest.

Lebe Dein Leben.

Legst Du viel Wert auf die Meinung anderer?

Wie ist es bei Dir? Verbiegst Du Dich sehr oft? Oder nur hin und wieder? Lebst Du Deine Interessen aus oder tust Du mehr für andere als für Dich selbst? Erzähl‘ uns gerne in den Kommentaren davon. Sharing is caring. ❤️😊

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2 Kommentare

  1. Sandra

    Hallo Claudia,

    ein schöner Artikel. Tipp 4 kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Seit ich mich nicht mehr den Situationen einfach nur füge, sondern sie pro-aktiv angehe, erreiche ich mehr als früher. Über die Energieräuber werde ich mir allerdings nochmal Gedanken machen, vielen Dank für die Anregung.

    Viele Grüße,
    Sandra

    Antworten
    • Claudia Gund

      Hallo Sandra,

      alles ist eine Frage der Übung. Schön, dass Du pro-aktiv bist, das erleichtert Vieles, finde ich. Zu den Energieräubern gibt es eine schöne Übung, die meine Newsletter-Abonnenten erhalten, vielleicht magst Du die ja mal probieren.

      Herzliche Grüße,
      Claudia

      Antworten

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